Stellvertretende Leiterin der psychotherapeutischen Praxis PsyAdora
Psychologin und eidgenössisch anerkannte psychologische Psychotherapeutin
Therapie-Sprachen: Deutsch und Englisch
Verfügbarkeit: Montag bis Freitag

Stellvertretende Leiterin der psychotherapeutischen Praxis PsyAdora
Psychologin und eidgenössisch anerkannte psychologische Psychotherapeutin
Therapie-Sprachen: Deutsch und Englisch
Verfügbarkeit: Montag bis Freitag
Ich bin psychoanalytische Psychotherapeutin und stellvertretende Leitung der Praxis PsyAdora.
Meine klinische Tätigkeit umfasst langjährige stationäre Erfahrung mit Schwerpunkten in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen sowie komplexen Traumafolgestörungen.
Anschliessend war ich mehrere Jahre im ambulanten Bereich tätig und übernahm schwerpunktmässig die Begleitung von Menschen bei Fragen und Herausforderungen rund um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, HIV oder sexualisierten Substanzkonsum (Chemsex).
Von 2016 bis 2024 engagierte ich mich zudem ehrenamtlich als Gründungsmitglied und Präsidentin des Peervereins SubsDance, der in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe Basel-Stadt das Drug Checking Angebot im Kanton etabliert hat.
Seit Beginn meiner beruflichen Tätigkeit interessiere ich mich besonders für die biographischen Hintergründe von Menschen. Dazu gehört für mich ein Verständnis der gesellschaftlichen, kulturellen, sozioökonomischen und geschlechtsspezifischen Kontexte, in denen psychisches Leiden entsteht und erlebt wird.
In meiner therapeutischen Arbeit steht das gemeinsame Verstehen von Beziehungserfahrungen, Selbstbildern und inneren Konflikten im Zentrum. Diese werden in einen grösseren biographischen und gesellschaftlichen Zusammenhang eingeordnet. Es ist mir ein Anliegen, einen wertschätzenden, geschützten und vorurteilsfreien Raum zu schaffen, in dem auch schwierige Themen Platz haben.
Meine Arbeitsweise orientiert sich an einem psychodynamischen Verständnis von Psychotherapie. Dabei geht es nicht allein um die Reduktion von Symptomen, sondern darum, deren Bedeutung im Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte und Persönlichkeit zu verstehen. Durch das gemeinsame Nachdenken über innere Zusammenhänge können im therapeutischen Prozess neue, tragfähige und stimmige Wege im Umgang mit sich selbst und anderen entstehen.
Ich besuchte in den vergangenen Jahren zahlreiche Weiterbildungen zu Themen wie Rassismussensibilität, Intersektionalität, Geschlechtsidentität, Sexualität, Borderline, Essstörungen und Chemsex. Zudem bin ich in Methoden der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT), der Narrativen Expositionstherapie (NET), der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) sowie der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) ausgebildet.