MSc Nicole Rudin (sie / ihr)

Stellvertretende Leiterin der psychotherapeutischen Praxis PsyAdora

Psychologin und eidgenössisch anerkannte psychologische Psychotherapeutin

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Verfügbarkeit: Montag bis Donnerstag
E-Mail: nicole.rudin@psyadora.ch

Über mich

M.Sc. Nikki Rudin ist psychoanalytische Psychotherapeutin und Fachpsychologin für Psychotherapie. Sie ist stellvertretende Leiterin der psychotherapeutischen Praxis PsyAdora. Vor ihrem Masterstudium in Klinischer Psychologie und Neurowissenschaften an der Universität Basel studierte sie Psychologie an der Universität Basel und der Humboldt Universität zu Berlin.

Nebst der 5-jährigen postgradualen Weiterbildung am Ausbildungszentrum für psychoanalytische Psychotherapie (AZPP) besuchte sie zahlreiche Weiterbildungen zu Themen wie Rassismussensibilität, Intersektionalität, Geschlechtsidentität, Sexualität, Früherkennung von Psychosen, Essstörungen und Chemsex. Zudem ist sie in Methoden der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT), der Narrativen Expositionstherapie (NET), der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) sowie der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) ausgebildet.

Ihre klinische Tätigkeit umfasst langjährige stationäre Erfahrung mit Schwerpunkten in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen sowie komplexen Traumafolgestörungen. Neben ihrer therapeutischen Arbeit übernahm sie wiederholt auch die koordinative und fachliche Leitung der Station.

Anschliessend war sie mehrere Jahre im ambulanten Bereich tätig und  übernahm schwerpunktmässig die Begleitung von Menschen bei Fragen und Herausforderungen rund um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, HIV oder sexualisierten Substanzkonsum (Chemsex).

Von 2016 bis 2024 engagierte sich Nikki Rudin zudem ehrenamtlich als Gründungsmitglied und Präsidentin des Peervereins SubsDance, der in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe Basel-Stadt das Drug Checking Angebot im Kanton etabliert hat.

Seit Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit interessiert sie sich besonders für die biographischen Hintergründe von Menschen. Dazu gehört für sie ein Verständnis der gesellschaftlichen, kulturellen, sozioökonomischen und geschlechtsspezifischen Kontexte, in denen psychisches Leiden entsteht und erlebt wird.

In ihrer therapeutischen Arbeit steht das gemeinsame Verstehen von Beziehungserfahrungen, Selbstbildern und inneren Konflikten im Zentrum. Diese werden in einen grösseren biographischen und gesellschaftlichen Zusammenhang eingeordnet. Es ist ihr ein Anliegen, einen wertschätzenden, geschützten und vorurteilsfreien Raum zu schaffen, in dem auch schwierige Themen Platz haben.

Ihre Arbeitsweise orientiert sich an einem psychodynamischen Verständnis von Psychotherapie. Dabei geht es nicht allein um die Reduktion von Symptomen, sondern darum, deren Bedeutung im Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte und Persönlichkeit zu verstehen. Durch das gemeinsame Nachdenken über innere Zusammenhänge können im therapeutischen Prozess neue, tragfähige und stimmige Wege im Umgang mit sich selbst und anderen entstehen.